Interessengemeinschaft KÖLN VorOrt e.V., gegründet 2000

Die fußläufige Nahversorgungsmöglichkeit sowie das damit verbundene Flanieren und Aufhalten in den Hauptstraßen der Kölner Veedel gehören zum kulturellen Leben einer historisch gewachsenen Urbanität der Kölner Stadtteile und stellen auch eine soziale Verpflichtung den Menschen gegenüber dar, die in den Veedeln wohnen.

Ein allgemeiner Abbau des Angebotes in den Stadtteilen, zunehmende Filialisierung und die Errichtung von Einkaufszentren auf der „grünen Wiese“, 24/7-Shops im Internet sowie teilweise daraus resultierende Pleitewellen haben den Einzelhandel und die damit verbundene Nahversorgung, sprich Lebensqualität in den Kölner Stadtteilen, in den letzten Jahren arg gebeutelt.

Die Interessengemeinschaft KÖLN VorOrt e.V. fügt zusammen, was zusammengehört: Seit den 60er Jahren haben sich in Köln viele Interessengemeinschaften des Einzelhandels in den Stadtteilen gebildet, die mehr oder weniger erfolgreich das Wohl ihrer Straßen und die Qualität des Einkaufens vor Ort fördern. Hierbei wurde über Jahre hinaus übersehen, dass es gemeinsame Anliegen mit anderen Interessengemeinschaften gibt – die alle die gleichen Ziele verfolgen – die in einer schnelllebigeren Zeit gemeinsam wesentlich erfolgreicher zu vertreten sind.

Grundsätzliche programmatische Inhalte – z.B. wie die einer politischen Partei – die über den Erhalt und die Stärkung des Einzelhandels und der Nahversorgungsqualität in den Veedeln hinausgehen, wird man bei der Interessengemeinschaft KÖLN VorOrt e.V. vergeblich suchen.

Vielmehr geht es der IG KÖLN VorOrt darum, als Vertreter aller ihr angeschlossenen Interessengemeinschaften und somit als operative Verbundvereinigung dieser Interessengemeinschaften Kölner Stadtteile ein zentraler Ansprechpartner zu sein.

Die IG KÖLN VorOrt wird weiterhin als ergänzende Organisation – in Zusammenarbeit mit dem Handelsverband NRW Aachen – Düren – Köln und der Industrie- und Handelskammer zu Köln bei der Politik und der Stadt Köln für Gehör für den Erhalt und die Förderung des Einzelhandels in den Stadtteilen werben sowie für die Vertretung dessen Interessen eintreten.