Aktuelles aus der Interessengemeinschaft KÖLN VorOrt e.V. 

Die Interessengemeinschaft KÖLN VorOrt e.V. ist als Dachorganisation zuständig für die Schaffung von Kooperationen zwischen den einzelnen Interessengemeinschaften und Bürgervereinen der Kölner Vororte, der Verwaltung, Politik und anderen Verbänden. In der IG KÖLN VorOrt kommt eine starke Gemeinschaft zusammen, die den Gedanken des "Veedels" GROSS schreibt. Hinter den Mitgliedern stehen derzeit über 910 Einzelhandels- und Gewerbebetriebe, die mit uns für die Attraktivität und den Erhalt von Einzelhandels- und Infrastrukturen sowie dem "Veedelsleben" in den Stadtteilen kämpfen:

Köln-Dellbrück - Köln-Dünnwald - Köln-Deutz - Köln-Ehrenfeld - Köln (Eigelsteinviertel) - Köln-Heimersdorf - Köln-Höhenhaus - Köln-Lindenthal - Köln-Mauenheim - Köln-Mülheim (Bürgerverein) - Köln-Mülheim (Frankfurter Straße) - Köln-Mülheim (Keupstraße) - Köln-Porz (City) Köln-Rath/Heumar - Köln-Sülz-Klettenberg - Köln-Weidenpesch


 
 
Das alte Führungsduo ist das Neue -
Unterstützung im geschäftsführenden
Vorstand kommt mit Werner Binz
aus Ehrenfeld
Jahreshauptversammlung
2005 der IG KÖLN VorOrt
Köln, 31. Mai 2005: Der neue Vorstand ist gewählt und die Weichen sind für 2005 und 2006 gestellt. 
Die Presseinformation mit den Ergebnissen und Inhalten vom Abend des 31. Mai 2005: [PDF] Presseinformation

 
 
„Mehr Leben, mehr Vielfalt und
mehr Visionen in der Stadt.“
KUCK MAL KÖLN
3. - 10. September 2005
Köln, 31. Mai 2005: Die Verbindung von Freizeitgestaltung, Entertainment, Kultur und Erlebniskauf ist die zentrale Herausforderung, der sich seit nunmehr sieben Jahren zahlreiche Städte in NRW im Wettbewerb „Ab in die Mitte!“ stellen.
Alle verfolgen dabei ein Ziel: In einer gemeinsamen Aktion aus öffentlicher und privater Hand Attraktivität, Nutzungsvielfalt, Urbanität und Lebendigkeit in den nordrhein-westfälischen Innenstädten zu steigern.
Auch Köln geht konsequent diesen Weg. Obschon seit Jahrhunderten eine lebendige und lebenslustige Stadt, sieht man Handlungsbedarf, um den Blick auf die attraktiven Angebote zu richten und mehr Leben in die Stadt zu tragen. Z.B. mit Angeboten, die über das „normale“ Einkaufen hinausgehen und den Besuch der Innenstadt zum Erlebnis werden lassen.
Die ganze Familie gilt es anzusprechen und zu überzeugen, dass Köln eine vitale Stadt ist - für alle.
Vom „Panz“, dem Kind, wie man hier sagt, bis zur „Ahl“, der Oma von nebenan. Vom türkischen Ford-Arbeiter bis zur studentischen Mutter in der WG. Vom Urkölner bis zum zugezogenen „Imi“.
Ihnen allen wollen wir die Augen öffnen, dass es schön ist und Spaß macht, in Köln zu wohnen und zu leben, einzukaufen und auszugehen. Mehr Informationen über "Kuck mal Köln" und den Wettbewerben finden Sie in den beigefügten Dokumenten:
 
[PDF] Das Konzept
[PDF] Das Beteiligungskonzept
[PDF] Die Anprechpartner 
[PDF] Rückmeldefax

 
Verkaufsoffene Sonntage in Köln 2005
Ein Stück umgesetzter Wirtschaftsförderung
VERKAUFSOFFENE
SONNTAGE 2005
Köln, 13. Mai 2005: Die zweite Auflage der sogenannten Konsensrunde zu Sonderöffnungszeiten im Einzelhandel nach dem Ladenschlußgesetz (LadSchlG) hat nach dem Kenntnisstand der IG KÖLN VorOrt in Köln bis heute 45 genehmigungsfähige Anträge bei der Stadtverwaltung eingehen lassen. Das wären ca. 25% mehr als noch im vergangenen Jahr. Es geht um das derzeit bis zu dreimalige Öffnen pro Jahr und Stadtteil von Einzelhandelsgeschäften in den Veedeln, in Verbindung mit einem Event für Bürgerinnen und Bürger.

Michael Musto, Vorstandssprecher der IG KÖLN VorOrt, war an beiden Konsensrunden für die Interessen der Vororte beteiligt: "Es war ein zähes Ringen bei der hohen Menge an Interessen, und die Vororte, inkl. Severinsviertel, Eigelstein und Deutz stehen bei ihrer Vielzahl an Geschäftsstraßen mit 210 Öffnungstunden an 42 Sonntagen mehr als gut da. Die reine City wird an 3 Sonntagen auf 15 Öffnungsstunden kommen. Dies ist ein Stück realisierte Wirtschaftsförderung, das uns andere Städte erstmal nachmachen müssen. Und durch den Turnus bleibt die Belastung für die Geschäftsinhaber und Mitarbeiter im Einzelhandel sowie deren Familien erträglich. Und die Bürgerinnen und Bürger bekommen noch einen Event oben drauf" so Musto.
Wärend die City an den Sonntagen 19. Juni zum Confederation-Cup, 4. September zu "Ab in die Mitte" und 9. Oktober zur Welternährungsmesse "ANUGA" die Pforten von 13:00 bis 18:00 Uhr öffnet, wird in den Stadtteilen zu den verkaufsoffenen Sonntagen mit den gewohnten Highlights zu rechnen sein wie zum Beispiel "Mülheim live" (15. Mai), das "Frühlingsfest Dürener Straße" (22. Mai) die 4. Dellbrücker KUNST-MEILE (5. Juni), das 1. Street Soccer Turnier in Porz (City am 3. Juli), das Carrée Fest in Sülz (4. September), und der 9. Dellbrücker JAZZ-MEILE (6. November).

Auch der 1. Vorsitzende Dr. Jürgen Strahl zeigt sich zuversichtlich: "Es war eine neue Kultur des Miteinander im Kölner Einzelhandel, die diesen Erfolg möglich gemacht hat. Wir können nicht bewirken, daß Köln mit ohnehin zu viel Einzelhandelsfläche für die vorhandene Kaufkraft eine Insel der Glückseligen wird, aber wir werden weiter daran arbeiten, daß Entscheidungen und Maßnahmen künftig mehr mit den Betroffenen als ohne sie gefällt werden. Wir streben nach win-win-Situationen."

Die Liste der Sonderöffnungen (ohne Gewähr - Änderungen vorbehalten)


 
Treffen mit Franz-Josef Knieps,
Präsident der Handwerkskammer Köln
Franz-Josef Knieps
Köln, 01. April 2005: Franz-Josef Knieps, Landtagskandidat der CDU für Köln-Lindenthal, erteilte im Gespräch mit den Vorständen der IG KÖLN VorOrt e.V. und des Ringes Lindenthaler Geschäftsleute am gestrigen Abend unmissverständlich einer neuerlichen Flächenerweiterung im RheinCenter Weiden eine Absage. Das Zentrum sei bereits heute überdimensioniert und eine nochmalige Erweiterung würde gravierende negative Auswirkungen auf den mittelständischen Einzelhandel in den gewachsenen Stadtbezirkzentren - so in Lindenthal - haben.
Knieps weiß sich in dieser wichtigen Frage einig mit der Handwerkskammer zu Köln, die - wie auch der Kölner Einzelhandels- und Dienstleistungsverband - angeregt hat, ein Gutachten über die Auswirkungen einer Erweiterung erstellen zu lassen.
Knieps, der als Bäcker- und Konditormeister mit den Problemen des mittelständischen Einzelhandels bestens vertraut ist, wies er auf die landesplanerischen Vorgaben hin, die zum Inhalt haben, dass großflächiger Einzelhandel nur an städtebaulich integrierten Standorten zulässig ist und in seiner Dimensionierung den Vorgaben eines hierarchischen Zentrenaufbaues entsprechen muß.
Knieps, der seit über zehn Jahren das Ehrenamt des Handwerkskammerpräsidenten wahrnimmt, warnt vor übereilten Entscheidungen in dieser wichtigen Frage. Man müsse sehen, dass überzogene Aktivitäten im Kölner Stadtgebiet zu entsprechenden Überlegungen in den benachbarten Kommunen, insbesondere in Hürth, Frechen und Pulheim, führen würden. Es dürfte sich empfehlen, umgehend ein Gespräch mit den maßgeblichen Trägern öffentlicher Belange, der Industrie- und Handelskammer, der Handwerkskammer und dem Einzelhandels- und Dienstleistungsverband anzuberaumen, um zu einer abgestimmten Linie für das weitere Vorgehen zu kommen.

Konkreter Anlass war für den gastgebenden Ring Lindenthaler Geschäftsleute ein Meinungsaustausch aufgrund der Sorgen vieler Einzelhändler und Bürger im Stadtbezirk Lindenthal zum erneuten Erweiterungsvorhaben des RheinCenters in Köln-Weiden um ca. 11.000 qm Einzelhandelsfläche. Die letzte Erweiterung von ebenfalls über 10.000 qm fand erst 1996 statt. Dr. Jürgen Strahl (Ring Lindenthaler Geschäftsleute) und Michael Musto (IG KÖLN VorOrt) begrüßen die "weitsichtige und mittelstandsfreundliche" Position von Knieps.

Interessengemeinschaft
Sülz-Klettenberg Carrée
nun auch der IG KÖLN VorOrt
beigetreten
Köln, 01. April 2005: Sülz-Klettenberg liegt an einer der historischen Ausfallstraßen Kölns. Seit dem Mittelalter lagen hier die Höfe Sülz, Weißhaus und Klettenberg als Besitz der Kölner Abtei St. Pantaleon und der Komarhof als Besitz von St. Maria im Kapitol. Übriggeblieben sind das Weißhaus mit seinem Park und der Komarhof, beide in Privatbesitz. Über 200 Fachgeschäfte mit persönlicher und kompetenter Beratung laden täglich zum Bummeln und Einkaufen ein.
Mehr als 100 gemütliche Gaststätten, Biergärten, Brauhäuser, Cafes und Restaurants bieten eine grosse internationale Auswahl an Essen und Trinken an. Auch der Wellnessbereich ist mit Sonnen- und Fitness-Studios gut abgedeckt. Der Vorsitzende der Interessengemeinschaft Sülz-Klettenberg Carrée Sebastian Berges würdigte die langjährige Arbeit der IG KÖLN VorOrt. Die IG Sülz Klettenberg ist nun zum 01. April 2005 der IG KÖLN VorOrt beigetreten.

 
Premiere in Köln: Gemeinsamer Appell 
zur Weihnachtsbeleuchtung
WEIHNACHTSBELEUCHTUNG 2004
Köln, 22. September 2004: In einer bisher einmaligen Initiative für Köln ist aus dem Aktionskreis "Attraktives Einkaufen in Köln" heraus ein gemeinsamer Appell zur Weihnachtsbeleuchtung 2004 ergangen.  Fritz Schramma (Oberbürgermeister der Stadt Köln), Dr. Herbert Ferger (Industrie- und Handelskammer zu Köln), Uwe Klein (Einzelhandels- und Dienstleistungsverband Köln), Heinrich Remagen (City-Marketing Köln) und
Michael Musto (IG KÖLN VorOrt) appellieren über die Lokalpresse an alle Kölner Einzelhändler und mittels persönlichem Anschreiben an die Geschäftsleitungen von Handelsbetrieben im In- und Ausland, die in Köln Filialen betreiben, sich an den Solidarbeiträgen für den Betrieb von Weihnachtsbeleuchtungen zu beteiligen. Der Versand des gemeinsamen Schreibens beginnt ab heute von Seiten der Stadt.

 
Die IG KÖLN VorOrt 
unterstützt die CDU-Initiative 
für mehr Autonomie der Bezirksvertretungen
Wirtschaftsförderung 
im Veedel
Köln, 1. September 2004: Die Kölner CDU fordert in der neuen Legislaturperiode eine Stärkung der Bezirksvertretungen. Die IG KÖLN VorOrt unterstützt die Initiative, "denn sie bedeute einen großen Schritt mehr in Richtung Wirtschaftsförderung direkt vor Ort."
Details gaben der CDU-Parteivorsitzende Walter Reinarz, der Erste Bürgermeister und CDU-Fraktionsvorsitzende Josef Müller und der Vorstandssprecher der IG KÖLN VorOrt Michael Musto in einem gemeinsamen Pressegespräch bekannt. DETAILS

 
Porzer Innenstadtkaufleute 
schließen sich der IG KÖLN VorOrt an
Köln, 28. Juli 2004: Porz ist fast schon eine kleine Stadt auf Kölner Stadtgebiet. Die Schwierigkeiten im Einzelhandel sind aber auch hier die der anderen, selbst kleineren Kölner Vororte. "Probleme standen bei dieser Entscheidung, der IG KÖLN VorOrt beizutreten, nicht im Vordergrund. Im Gegenteil, auf unserer vor wenigen Tagen stattgefundenen Jahreshauptversammlung war die Stimmung gut, und positives Denken und Handeln wurde in den Vordergrund gesetzt" so PORZity-Vorstand Markus Weinkoth, Geschäftsführer einer Parfümerie in der Porzer City. "Die Zusammenarbeit zwischen den Kölner Veedeln ist erst über die IG KÖLN VorOrt erstmalig zustande gekommen. 
Für uns ein Grund, nicht länger Zaungast zu bleiben sondern aktiv bei dieser Gemeinschaft mitzuarbeiten" so weiter Weinkoth. Michael Musto, Vorstandssprecher der IG KÖLN VorOrt: "Wir sind sehr froh, gerade Porz mit ihrem Sahnehäubchen, der Innenstadtgemeinschaft bei uns aufnehmen zu dürfen. Damit nähern wir uns allmählich der magischen Zahl von 1000 von uns vertretenen Kölner Einzelhandels- und Gewerbebetrieben." 
Das Jahr 2005 wird wieder ein Jahr der Herausforderungen für den kleinen und mittelständischen Einzelhandel, und nur eine starke Gemeinschaft kann helfen, Positives zu halten und zu erneuern.

 
Bild: Thielen (zum Vergrößern anklicken)
Solidarität mit Dauereffekt - 
IG KÖLN VorOrt lädt IG Keupstraße zum Austausch deutsch-türkischer Kunst ein. 
IG Keupstrasse tritt IG KÖLN VorOrt bei. 
Köln, Juli 2004: Die KÖLN-KUNST-VORORT, der Zusammenschluß der Kunstveranstaltungen der Interessengemeinschaften Dellbrück, Lindenthal und Rodenkirchen, geht unter der Schirmherrschaft von Fritz Schramma, Oberbürgermeister der Stadt Köln, zwischen April und Mai 2005 in die zweite Edition. Mit weit über 100 Galerieschaufenstern und Künstlern gehört KÖLN-KUNST-VORORT zu den größten Straßen-Kunstausstellungen des Landes.
Die Vorstände der organisierenden Interessengemeinschaften haben sich nach dem Nagelbomben-Attentat spontan zu einem Zeichen der Solidarität zwischen türkischen und deutschen Kaufleuten sowie der Kölner Interessengemeinschaften entschlossen und laden die IG Keupstraße zur Teilnahme von KÖLN-KUNST-VORORT 2005 ein.
Deutsche und türkische Künstler werden im gegenseitigen Austausch ihre Werke oder Darbietungen zwischen Geschäften der Dellbrücker Hauptstraße, Dürener Straße, Hauptstraße in Rodenkirchen und Keupstraße im Frühjahr 2005 präsentieren und somit zusätzlich zum kulturellen Highlight ein Zeichen gegenseitiger, dauerhafter Verständigung und Solidarität setzen. 
Die mit der Umsetzung dieser Einladung verbundenen Kosten in Höhe von mehreren tausend Euro werden von den Interessengemeinschaften Dellbrück, Lindenthal und Rodenkirchen bzw. der IG KÖLN VorOrt übernommen.
Die Einladung wurde mittels einer symbolischen Urkunde (Übergabe siehe Foto) dem Vorsitzenden der IG Keupstraße, Ali Demir, vom Vorstandssprecher der IG KÖLN VorOrt, Michael Musto, im Beisein von Oberbürgermeister Fritz Schramma und dem türkischen Generalkonsul Mehmet Sertac Sönmezay am 11. Juli 2004 anlässlich des Straßenfests in der Keupstraße übergeben. Oberbürgermeister Fritz Schramma (CDU) übergab einen Scheck in Höhe von 3.500 € - Gelder, die er bei den Mitarbeitern der Stadtverwaltung für die IG Keupstraße gesammelt hatte. Die Interessengemeinschaft Keupstraße hat sich spontan und mit sofortiger Wirkung der IG KÖLN VorOrt angeschlossen. Angesichts einer so starken Solidarität zwischen türkischen und deutschen Einzelhandelskaufleuten wird mit einem generellen Ausbau der gegenseitigen Beziehungen und der ohnehin starken Freundschaften in Köln zu rechnen sein. URKUNDE

 
Neue Vorstände und Delegierte der 
Arbeitsgemeinschaft der Selbständigen 
in der SPD (AGS) kommen aus der 
Interessengemeinschaft KÖLN VorOrt
Wein- und Delikatessenhändler Dieter J. Ortsiefer
Köln, Juli 2004: Die Arbeitsgemeinschaft der Selbstständigen in der SPD (AGS) Unterbezirk Köln, hat auf der letzten Jahreshauptversammlung am 13.7.2004 einen neuen Vorstand gewählt. Erster Vorsitzender wurde der Unternehmer Uwe Elsen, Stellvertreter die Dipl.-Betriebswirtin Vera Hanisch und der Unternehmer Hans Flock (Vorsitzender der IG Altstadt). Als Beisitzer wurden u.a. Alfred Schultz (ehemaliger Vorsitzender von City-Marketing Köln) und Dieter J. Ortsiefer (Vorstandsmitglied der IG KÖLN VorOrt und W.I.R. e.V. Weidenpesch) gewählt. 
Als Delegierte für die AGS-Landeskonferenz wurden neben Schultz und Ortsiefer auch Thomas Jentgens (ebenfalls Vorstandsmitglied der IG KÖLN VorOrt und W.I.R. e.V. Weidenpesch) gewählt. Mit der Kandidatur und der Wahl von Dieter J. Ortsiefer in die einzelnen Gremien verbindet sich sein Wunsch, in Zukunft noch mehr und intensiver die Interessen der selbständigen Einzelhändler der Kölner Vororte zu vertreten. Dies gilt auf kommunaler und landespolitischer Ebene, eine bundespolitische Interessensvertretung wird zwischenzeitlich durch Thomas Jentgens angestrebt.

 
City-Marketing Köln 
in neuen Händen
Köln, 29.06.2004: Bei City-Marketing Köln ist es zu einem Wechsel an der Spitze gekommen: Nach sechs Jahren sagen Vorsitzender und Einzelhändler Alfred Schultz und stv. Vorsitzender Günter Lukoschus, ehemaliger Chef der Galeria Kaufhof: "Tschö!" Sie hinterlassen nach eigenen Aussagen dem neuen Vorstand 205 Mitglieder aus 9 Branchen, ein Gewicht von 10 Prozent der Kölner Wirtschaft und einen solide finanzierten Verein. Neuer Vorsitzender ist Martin Tamm, Direktor des Crowne Plaza Hotels am Rudolfplatz. "Damit ist erstmalig kein Vertreter eines Einzelhandelsunternehmens an der Spitze des Vereins" so Michael Musto, Vorstandssprecher der IG KÖLN VorOrt. "Ich bedanke mich im Namen aller unserer Mitglieder und auch persönlich bei Alfred Schultz und Günter Lukoschus für die gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit in den letzten Jahren und wünsche beiden für ihre weiteren Tätigkeiten Gesundheit und viel Freude" so Musto.
Nach eigenen Aussagen sind 29% der Mitglieder von City-Marketing im Einzelhandel tätig. Musto: "Wir hoffen, daß aufgrund der veränderten Mitgliederstruktur der Fokus auf die Notwendigkeiten des Einzelhandels in der City nicht gemindert wird. Umso mehr freuen wir uns, daß der Einzelhandel im Vorstand sehr gut repräsentiert bleibt." Die Einzelhandelsrepräsentanten im neuen Vorstand sind: Heinrich Remagen, stellv. Vorsitzender (Remagen...und es wird Licht e.K.), Christof Sattler (Galeria Kaufhof), Franz Sauer (Franz Sauer Moden) und Lutz Wentscher (Musikhaus Tonger). Andere Branchen sind im Vorstand repräsentiert durch Dieter Zeibig, stv. Vorsitzender (SMART Werbung), Alrun Griepenkerl (Koelnmesse GmbH), Andreas Zittlau (BVNT Private Value Consulting GmbH) Franz-Josef Khalifeh (Khalifeh Unternehmensberatung) Christa Reinartz (DORINT Hotel) und Franz-Josef Schäfer (Stadtsparkasse Köln).

 
Die Interessengemeinschaft Dünnwald
Handwerk, Handel und Gewerbe e.V. 
ist der IG KÖLN VorOrt beigetreten.
Köln, 24.05.2004: Eine der Großen Interessengemeinschaften des rechtsrheinischen Kölns ist mit über 50 Mitgliedern aus den Bereichen Handwerk, Handel und Gewerbe der Interessengemeinschaft KÖLN VorOrt beigetreten. Die Dünnwalder Geschäftsfrau und frisch gewählte 1. Vorsitzende Sybille Schwieren (Steinmetz Schwieren): "Dünnwald hat ein sehr großes Einzugsgebiet mit vielen Verbrauchern und daher könnte die Berliner Straße von der Verkehrsführung her schon eine Optimierung vertragen."
"Wir sind der Interessengemeinschaft KÖLN VorOrt beigetreten, weil wir die gute Arbeit unterstützen und unsere eigene nicht in Einsamkeit tun wollen" so Sybille Schwieren, die sich auch Gedanken über ein Leerstandsmanagement von Gewerbeflächen machen will, die für den inhabergeführten Einzelhandel prädestiniert sind und dort auch weiter genutzt werden sollen. So steht es bei den Mitgliedern zwischen rechts- und linksrheinischen IG's jetzt ausgeglichene 7:7.

 
Die 1.  Edition von 
KÖLN-KUNST-VORORT 
war ein voller Erfolg.
Köln, 20.05.2004: Am Sonntag, 16.05.2004 schlossen die Vorstände der Interessengemeinschaften Dellbrück, Lindenthal und Rodenkirchen im Beisein des Schirmherrn Fritz Schramma, Oberbürgermeister der Stadt Köln, zahlreicher Persönlichkeiten und Gästen sowie der Vorstände des Organisators, IG KÖLN VorOrt, in der Kölner Bank in Dellbrück im Rahmen einer "Finissàge" die 1. Edition von KÖLN-KUNST-VORORT. Die in Deutschland einmalige Kooperation großer Nebenzentren einer Millionenstadt brachte über 100 Künstlerinnen und Künstler auf über 1.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche zusammen, und wurde von drei verkaufsoffenen Galeriesonntagen begleitet.
Im nächsten Jahr wollen die Organisatoren erneut "das Augenmerk auf die Kultur im Veedel zwischen Leben und Einkaufen" legen, wie Vorsitzender Dr. Jürgen Strahl auf der Finissàge mitteilte. Vorstandssprecher Michael Musto: "Wir haben jetzt schon über 40 elektronische Bewerbungen über www.koeln-kunst-vorort.de für 2005 erhalten, und hoffen, genügend Ausstellungsplatz für eine sicherlich steigende Anzahl an Künstlern stellen zu können. Aber dieser Appell geht an die Geschäftsleute, die die teure Fläche hergeben müssen." Auch ohne Kulturhauptstadt 2010 wird KÖLN-KUNST-VORORT auf die Überholspur gehen.

 
Der Förderverein Eigelstein e.V. 
tritt der IG KÖLN VorOrt bei.
Köln, 30.04.2004: Zum Glück ist die Eigelsteintorburg heute für keinen mehr verschlossen, der den Weg in die Kölner City sucht. Eine der urkölschesten Einkaufsstraßen, der Eigelstein, ist nun als Zweite im Bezirk Innenstadt bei der IG KÖLN VorOrt Mitglied geworden. Die Probleme sind die gleichen wie in den Vorortveedeln, da auch die Einzelhandelsstrukturen sich sehr ähneln. Spezielle Probleme wie Leerstandsmanagement, Baulücken und verkommene Fassaden hatten den Eigelstein jüngst in die Presse gebracht.
Besonders die Verleihung der "Sauren Zitrone" seitens des Kölner Verkehrsvereins, wodurch Eigentümer besonders vernachlässigter Grundstücke, z.B. durch Baulücken, zum Handeln ermahnt werden sollen, hat die Probleme am Eigelstein noch einmal verdeutlicht. Vorsitzender Günther Halbreiter und Schriftführer Gerd Franke vom Förderverein Eigelstein sowie Jürgen Strahl und Michael Musto von der IG KÖLN VorOrt freuen sich auf die neue Zusammenarbeit, die durch Gespräche im vergangenen Jahr bereits begonnen wurde. 

 
Sonderöffnungszeiten an Sonntagen 
in Köln ein voller Erfolg

Einkaufen am Sonntag

Köln, 30.04.2004: Die neuen Sonderöffnungszeiten an Sonntagen werden nach der "Kölner Konsensrunde 2003" von den Interessengemeinschaften mehr als rege genutzt. Wozu eigentlich noch das Ladenschlussgesetz ändern, wenn doch bereits jetzt und sogar an Sonntagen die Versorgungslage gewährleistet, und zusätzlich den Verbrauchern zum Nulltarif etwas geboten wird? Ohne eine Veranstaltung gäbe es die begehrte Genehmigung zur sonntäglichen Öffnung derzeit nämlich nicht. Und das sind bis jetzt 35 in Köln.
Würde alles freigegeben, hätte der Verbraucher das Nachsehen: Er müsste z.B. auf Galerie-, Jazz- und Kultursonntage verzichten, die heute von den IG's ausgerichtet werden, gerade um etwas Besonderes bieten zu können. Und durch den Turnus sind alle wieder zufrieden: Die Händler wechseln sich in den Stadtteilen ab, die Mitarbeiter auch, und die Arbeit findet in der Regel zwischen 13:00 und 18:00 Uhr statt. Wer etwas kaufen will oder muss, schlägt zwei Fliegen mit einer Klappe: Event plus shopping. Hier ist die Übersicht 2004.

 
Schon wieder geht es um die konzeptlose
Abschaffung des Ladenschlussgesetzes

+Folgen 2004

Berlin, 21.04.2004: In einem Fernsehinterview teilt Wirtschaftsminister Clement der Presse mit, dass es im Rahmen der "Entbürokratisierung" nunmehr zu einer Abschaffung des Ladenschlussgesetzes von Montag bis Samstag kommen soll. Etikettenschwindel! Sinngemäß teilte der Minister ferner mit, dass auch Kollege Otto Schily ihm am Morgen schon gesagt habe, "hebt das ganze Ding auf." Offensichtlich wird im Berliner Kabinett die Bundespolitik schon in Korridoren und am Kaffeeautomaten be- und abgesprochen! Ist eigentlich immer noch nicht hinreichend klar, dass die Abschaffung des Ladenschlussgesetzes nur den Großkonzernen hilft, und den inhabergeführten Einzelhandel an die Wand drückt? Hat der Superminister eigentlich schon erfahren, wie viel Umsatzplus dem Einzelhandel die letzte Lockerung des Ladenschlussgesetzes gebracht hat? Dieser Wert muss ja sehr encouragierend sein, wenn jetzt noch mehr gelockert werden soll. Ein Wehrdienstpflichtiger erwirkte heute eine einstweilige Verfügung gegen die Bundesrepublik Deutschland wegen Ungerechtigkeit.
Wie kann der inhabergeführte Einzelhandel eine einstweilige Verfügung wegen Ungerechtigkeit zum Beispiel gegen diesen "kompetenten" Minister erzielen? Wie soll der Inhaber eines Geschäftes, der keine Mitarbeiter hat, zwei oder drei Schichten fahren, um nicht den Anderen das Feld zu überlassen? Schlafen oder Essen müsste er irgendwann noch einmal pro Tag, und für eine Einstellung reicht der Kuchen einfach nicht aus. Gerade die als Allheilmittel der todkranken Arbeitslosenstatistik gepuschten ICH AG's wird es hart treffen. Ein Personalkosten- und Zeitpolster gibt es dort nicht. Schade ist es aber auch für die MitarbeiterInnen der Konzerne: Privatleben adé!  Das Beobachten des (Re-)agierens dieser Regierung erinnert an eine TV-Werbung: Dort betätigt eine Putzfrau aus Versehen einen Hebel in einem Atomkraftwerk. Nach dem Ertönen des Alarms betätigt die Putzfrau wahllos und kurzerhand irgendwelche anderen Hebel, in der Hoffnung, den Alarm abstellen zu können... Na, dann haben wir ja etwas vor uns. (MM)

 
Das Leitbild KÖLN 2020 
geht in die nächste Runde

Am 01. April 2004 trafen sich die Mitglieder des Handlungsfeldes "Die dynamische Wirtschaftsmetropole", eine der fünf Gruppierungen, die aus den ehemals acht Leitbildgruppen hervorgingen. Die anderen "Handlungsfelder" sind "Die moderne Stadtgesellschaft", "Die attraktive Stadtgestaltung", "Der lebendige Kulturstandort" und "Die aufgeschlossene Wissensgesellschaft".
"Die dynamische Wirtschaftsmetropole" könnte aufgrund der angemeldeten Personenzahl (über 80) durchaus die größte Handlungsfeldgruppe werden. Als Sprecher wurden gewählt Theodor Greif, Vizepräsident der IHK Köln und Geschäftsführer von Greif und Contzen Immobilien sowie der ehemalige Sprecher der Leitbildgruppe "Einkaufen und Tourismus", Michael Musto, Vorstand des Einzelhandelsverbandes Köln und der IG KÖLN VorOrt.

Michael Musto, Vorstandssprecher der 
IG KÖLN VorOrt, wurde in den Vorstand 
des Einzelhandels- und Dienstleistungs-
verbandes Köln gewählt

 

Am 29. März 2004 fanden im Ulrich-Zell-Haus - Sitz des Einzelhandels- und Dienstleistungsverbandes Köln (EHDV), die turnusmässigen Wahlen für den neuen Vorstand statt. Michael Musto (42), Sprecher des Vorstandes der IG KÖLN VorOrt, und im Einzelhandelsverband bereits Beiratsmitglied und Sprecher für die Fachgruppe "Ernährung und Gesundheit", wurde von den Mitgliedern des Beirates einstimmig zum neuen Vorstandsmitglied gewählt. Damit nahm er den Vorstandssitz von Karin Gilbers - Fetten in Deutz - ein, die sich nach langjähriger und erfolgreicher Arbeit in den wohlverdienten Ruhestand zurückgezogen hat. Michael Musto nahm die Wahl dankend an und sieht seine zukünftige Arbeit im Vorstand "als zusätzliches Bindeglied zwischen dem Einzelhandelsverband und den Interessengemeinschaften sowie Einzelhändlern der Vorort-Stadtteile an.
In einer kurzen Ansprache hob Musto ferner hervor, "dass zum Beispiel auch kulturelle Veranstaltungen wie die neue Initiative "KÖLN-KUNST-VORORT" für den gesamten Kölner Einzelhandel zunehmend an Bedeutung gewinnen müssen, und dass die konzertierte Präsenz aller Akteure des Kölner Einzelhandels in den seitens der Stadt Köln, der IHK, der Politik und dem Einzelhandelsverband initiierten Gremien weiter ausgebaut und zementiert werden müsse." Der Vorstand des EHDV setzt sich nun wie folgt zusammen: Gerd-Kurt Schwieren, Optik Schwieren – Vorsitzender - Günter Hähnel, Foto Hähnel GmbH - Michael Musto, Novello Köln - Dipl.-Kfm. Heinrich Remagen, Remagen – und es wird Licht e.K. - Dipl.-Kfm. Klaus Reuter, Parfümerie Goldkopf - Christof Sattler, Galeria Kaufhof - Franz Sauer, Moden Franz Sauer oHG. Allen wünscht die IG KÖLN VorOrt viel Erfolg in der neuen vierjährigen Wahlperiode.

Stadtteile Dellbrück, Lindenthal und Rodenkirchen verschmelzen ihre Kunstveranstaltungen

Am 24. April 2004 eröffnet die 1. KÖLN-KUNST-VORORT in Köln-Lindenthal ihre Pforten. Die Einkaufsstraßen der drei Stadtteile werden sich über die jeweiligen Zeiträume in große "Kunstgalerien" verwandeln. Die IG KÖLN VorOrt ist stolz auf das positive Ergebnis, da eine derartige organisatorische und thematische Zusammenarbeit verschiedener Mittelzentren einer Großstadt landesweit bisher einzigartig und damit richtungsweisend für die Zusammenarbeit sowie den Erhalt der Versorgungs- und Sozialisierungsfunktionen dieser Zentren sein kann. Mehr Informationen erhalten Sie auf unserem neuen Internetportal: www.koeln-kunst-vorort.de